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Der Gründer, van Riebeeck

    

 

 Begleitet wurde van Riebeeck von mehr als  100 Personen,. Er  wollte, eine Station   errichten, um Schiffe auf ihren langen Reisen, zwischen Europa und Asien mit frischen Lebensmitteln, zu versorgen.

 

Zum  Schutz für sie , bauten sie zuerst das "Fort de Goode Hoop". Dann legten sie einen großen Obst und Gemüsegarten an, den Fleischbedarf sicherte man durch Handel mit den Eingeborenen.

  

  Die Engländer waren gegen eine Kolonie am Kap der Guten Hoffnung,  da  erkannten   die Holländer, die Wichtigkeit der Station,

 und schickten im Auftrag der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft, den Kaufmann van Riebeeck im April 1650  in der Bucht am Fusse des Tafelbergs landete.

 

Trotz großer Probleme vergrößerte sich die   Station , und die Zahl der Schiffe ,die Proviant benötigten stieg stetig,

da wurde der Ausbau des Hafens in Angriff genommen.

 

Der Arbeitskräftemangel wurde durch Sklaven aufgefüllt.

 

 

Die weißen Siedler zogen das feie Leben auf dem Lande, dem Leben mit all seinen Regeln in der Stadt vor.

Dafür hatten sie ständig, Auseinandersetzungen mit den Eingeborenen, die sich der Wegname, ihrer Weidegründe widersetzten.

 

1779/1780 brachen die ersten heftigen Kriege mit den Eingeborenen aus.

Auch in den städtischen Gemeinden, brodelte es, (Korruption etc.)

 Darauf hin forderten die Leute die Unabhängigkeit von der Verwaltung und es wurden auch schon Republiken ausgerufen. (Swellendam und GRaaff Reinert), die jedoch nicht lange Bestand hatten.

Die Auseinandersetzungen endeten schließlich mit der Landung der Engländer und deren Übernahme, im Jahr 1795.

 

Auf den meisten Farmen wurden Schwarze als Sklaven gehalten, bis 1834 der Sklavenhandel abgeschafft, und verboten wurde. Unverständlicherweise für die Buren.

1834 wurden die weißen Farmer aufgefordert die Sklaven frei zu lassen.

 

1835 begann der große Treck, mehr als 12000 Buren verließen die Kolonie ,und zogen nach Norden, Gründe hierfür waren Unzufriedenheit mit den Behörden ( die keinen ausreichenden Schutz gegen die Eingeborenen bieten konnten), und auch ökologische, auch die Gleichstellung von Schwarz und Weiß wollten sie nicht.

 

1835 formierte sich der Große Treck gegen die Politik der Kap-Regierung.

 

Im Gebiet um Thaba Nchu, im späteren Oranje Freistaat gelegen, entstand ein großes Burenlager, in dem mehr als 5000 Buren versammelt waren. Sie waren mit dem Ziel, Siedlungsgebiete und Weideland in Natal zu erwerben, gekommen.

Zu diesem Zweck verhandelten sie mit dem Zulukönig Dingane.

In den Verhandlungen einigte man sich darauf, dass große Gebiete den Buren überlassen werden sollten.

Doch als die Buren unter Führung von Piet Retief nach Abschluss der Gespräche abreisen wollte, wurde sie von den Zulus in einen Hinterhalt gelockt und ermordet.

Anschließend fielen die Zulu-Krieger über die Gruppe der Buren her, und töteten mehr als 500 Menschen.

 

 Am Ende des 18. Jahrhunderts bildeten sich überall im südlichen Afrika aus losen Stammesverbänden größere Volksgemeinschaften. Dieser Prozess verlief keineswegs friedlich, sondern war Ergebnis langwieriger Kriege. Auch die Entwicklung des Königreichs der Zulus fiel in diese Zeit. Durch ein kaum vorstellbares Mass an Grausamkeit und Gewalt erlangte der berüchtigte Zulu-Krieger Shaka die Oberherrschaft über verschiedene Zulu-Clans. Systematisch dehnte er seinen Machtbereich immer weiter aus. Shakas Krieger fielen in die Zulu-Dörfer ein und brannten sie nieder. Frauen und Kinder wurden getötet, junge Männer eingezogen, die Häuptlinge gefoltert und zur Mitarbeit gezwungen.

 

Shaka war der Sohn des Zuluhäuptlings Senzangakhona und der jungen Nandi, einer Angehörigen aus dem Langeni Clan. Als junger Mann trat er der Armee von Dingiswayo bei und stieg bald zum obersten Heeresführer auf. Mit dessen Hilfe erlangte er die Oberherrschaft über den Zulu-Clan, wobei er seinen Machtanspruch mit furchtbarer Grausamkeit und Brutalität durchsetzte.

 

Unter Shaka dehnte sich der Einflussbereich der Zulus erheblich aus. Alle Clans hatten sich einem einzigen Oberhaupt unterzuordnen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Shaka das mächtigste Königreich im gesamten südlichen Afrika geschaffen. Gegen Ende seiner Herrschaft wandte Shaka seine Macht noch zerstörerischer an. Er hetzte seine Armee von einem Kampf in den nächsten, und die Grausamkeiten gegenüber seinen Feinden nahmen an Schärfe zu. Schließlich fiel Shaka 1828 einem Attentat seines Halbbruders Dingane zum Opfer.

 

Für das südliche Afrika ging mit Shakas Tod ein unumkehrbarer Prozess der Neustrukturierung zu Ende. Tausende von Menschen waren auf der Flucht gewesen, überall hatte es Kämpfe zwischen Flüchtlingen und Siedelnden gegeben, überall waren daraus neue Gruppierungen entstanden. Am Ende dieser Periode waren die kleinen verstreuten Häuptlingssiedlungen verschwunden, ersetzt durch größere Dörfer die allein aus Sicherheits- und Verteidigungsgründen zusammengewachsen waren.

 

 

Die Buren, durch den Tod ihres zweiten Anführers und durch innere Streitigkeiten zerrieben, waren am Ende ihrer Kräfte. Erst einem neu gewählten Anführer gelang es, die Gruppe wieder neu zu formieren und zum Vergeltungsschlag gegen den Zulukönig auszuholen.

Am 16. Dezember 1838 wurden die Zulus in der historischen "Schlacht am Bloodriver" vernichtend geschlagen.

Jetzt stand der Gründung der ersten Burenrepublik in Natal mit der Hauptstadt Pietermaritzburg nichts mehr im Wege. Doch die Republik währte nicht lange, denn schon 1842 besetzten britische Truppen Port Natal, das heutige Durban, und besetzten das Hinterland als Kronkolonie. Die Buren zogen sich hinter die Drakensberge zurück.

 

Den Schwarzen gegenüber wurde weiterhin eine Politik der Ausgrenzung betrieben.

Mit dem Eingeborenenland-Gesetz von 1913 folgend wurden zunächst 7,5 %, später 13 % der Fläche Südafrikas zu Reservationen für Schwarze erklärt.

Hier durfte kein Weißer mehr Land kaufen, und umgekehrt durfte allerdings auch kein Schwarzer in den restlichen 87 % der Union einen Landkauf tätigen. Damit waren die Grundlagen für die unheilvolle Politik der Apartheid geschaffen.

 

In den 60er Jahren wurden die Siedlungsgebiete der Schwarzen zu autonomen Homelands erklärt. Für das Volk der Xhosa waren dies die Homelands Ciskei und Transkei. Erst nach den ersten wirklich freien Wahlen Südafrikas im Jahre 1994 wurden die Homelands aufgelöst und in die neuen Verwaltungszonen integriert.

 

Es fanden immer wieder schreckliche Kriege, zwischen den Eingeborenen und den Buren, wegen Weideland statt.

 

Das  Ziel der Politik war zunächst die Trennung der Siedlungsgebiete von Weißen und Schwarzen, wobei der Fish-River als Grenze dienen sollte.

 Je mehr sich die Kolonie jedoch zu einem modernen Staat, mit einem militärischem Machtapparat entwickelte, desto stärker wurde von den Weißen eine Unterwerfung der Schwarzen betrieben..

 

Mit der Bildung der Südafrikanischen Union im Jahre 1910 schlossen sich die englische Kolonie und die unabhängigen Burenrepubliken zusammen. Es wurde ein moderner "demokratischer" Staat gegründet, in dem allerdings nur die weiße Bevölkerung das Recht auf freie Wahlen hatte.

 

Das Monument am Blood River soll an die historische Schlacht der Voortrekker gegen die Zulus erinnern, die letztlich den Untergang des autonomen Zulu-Königreiches einleitete. Die aufwendige, in Bronze gegossene Wagenburg in den stillen Weiten einer ausgedehnten Flussebene ist eine sehr eindrucksvolle Gedenkstätte und regt dazu an, die schrecklichen Ereignisse von 1836 in der Phantasie lebendig werden zu lassen. Leider erinnert das Monument nur an die Heldentaten der weißen Siedler, eine Gedenktafel für die gefallenen Zulus findet man nicht.

 

1879 erhoben die Briten Ansprüche auf das gesamte Zululand und stellten dem Zulukönig Cetshwayo ein praktisch unannehmbares Ultimatum. Der sich anschließende

Anglo-Zulu Krieg war für Briten sehr verlustreich. Besonders katastrophal war die Schlacht am Isandlwana Berg am 22. Januar 1879. Rund 20.000 Zulu-Krieger überrannten hier das Lager der Britischen Armee. Trotz bester Bewaffnung waren die Engländer der Wucht des Angriffs nicht gewachsen. Fast 2000 Briten wurden von den wütenden Zulus in wenigen Stunden ermordet. Dieser Sieg des Zulu-Königs wirkte zunächst wie ein Schock. Doch die Engländer holten weitere Truppen ins Land. Der Anglo-Zulu Krieg ging weiter und endete  nach zahlreichen weiteren Kämpfen  1887 mit dem Sieg der Engländer.

 

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama, erreichte die Bucht des heutigen Durban Weihnachten 1497. Seitdem wurde die Bucht immer mal wieder von Seefahrern und Kaufleuten angesteuert,

1835 erhielt der Ort den Namen Durban, nach dem damaligen Gouverneur der Kap-Kolonie, Sir Benjamin Durban.

Das Leben in der kleinen Hafenstadt war geprägt von Unsicherheit. Die Zulus betrachteten Natal als ihr Stammesgebiet und duldeten die weißen Siedler nur, weil die Stadt ihnen als Handelsplatz von Nutzen war.

 

Der Burenkrieg

 

Nachdem die Voortrekker 1842 in Natal von den Engländern besiegt worden waren, zog der Grosse Trek weiter nach Nordosten und endete schließlich in den Gebieten des Vaal-Flusses. Im Norden entstand zunächst das unabhängige Transvaal, das später den Namen  Südafrikanische Republik bekam..

 

In der Zwischenzeit hatte sich die Kapkolonie immer weiter ausgedehnt, und 1848 wurde das gesamte Land zwischen Vaal und Oranje zum britischen Besitztum erklärt.

 Die Engländer hatten nicht mit dem starken Widerstand der Buren gerechnet. Da aber das Gebiet wirtschaftlich für sie nicht interessant war, gaben sie es schon bald zurück. Am 23. Februar 1854 wurde der Vertrag von Bloemfontein geschlossen, anschließend wurde der Oranje Freistaat gegründet.

 

Der Oranje Freistaat entwickelte sich zu einer wirtschaftlich und politisch erfolgreichen Republik. Diese Entwicklung wurde jedoch von verschiedenen negativen Vorfällen im anderen Burenstaat, der Südafrikanischen Republik im Transvaal, heute Mpumalanga, überschattet.

 

Auf britischer Seite hatte man inzwischen die Idee, die eigenen Kolonien und die Republiken der Buren zu einer Union zu verbinden, vor allem, um in den Besitz der Goldminen im Transvaal zu kommen

 

 Der Premier der britischen Kap-Kolonie, Sir Cecil Rhodes, versuchte dies zunächst durch einen Putsch zu erreichen. Dieser scheiterte jedoch an der Umsichtigkeit des Präsidenten der Burenrepublik, Paul Kruger.

Das Vorhaben wurde vom neuen Gouverneur der Kapkolonie, Lord Alfred Milner, mit Waffengewalt in die Tat umgesetzt.

 

Systematisch wurden die Burenkommandos gejagt. Die Farmen in den Kriegsgebieten wurden erbarmungslos niedergebrannt, die Felder verwüstet . Frauen und Kinder wurden in riesige Konzentrationslager gesteckt, in denen miserabelste Lebensbedingungen herrschten. insgesamt starben mehr als 30.000 Frauen und Kinder an Hunger, und Krankheit.

 

Am 31. Mai 1902 wurde der Friedensvertrag unterschrieben. Die beiden Burenrepubliken wurden nun endgültig britischer Besitz.

 Kurz nachdem  2. Weltkrieg verschärften sich die Konflikte, und es gab zahlreiche Streiks der schwarzen Arbeiter. Die verunsicherten Weißen verhalfen der rechtskonservativen National Partei, die drastische Maßnahmen gegen die "schwarze Gefahr" garantiert hatte, zu einem überwältigenden Wahlsieg. Malan prägte den Begriff der "Apartheid" und setzte diesen in einer unheilvollen Politik um

. Jetzt ging es nicht mehr "nur" um eine ökonomisch Trennung beider Rassen, zunehmend wurde auch die Privatsphäre der nicht weißen Menschen eingegriffen. Ehen zwischen verschiedenen Rassen wurden verboten. In allen öffentlichen Einrichtungen, Behörden, Verkehrsmitteln und sogar auf den Toiletten wurde die Rassentrennung eingeführt.

 

Die Apartheid

 

 Die Politik  der konsequenten Rassentrennung wurde nach Gründung der Südafrikanischen Union im Jahre 1910 eingeleitet, und die Rechte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit immer weiter eingeengt.  Der "Mines and Works Act" von 1911 verpflichtete Schwarze zum verrichten niederer Arbeiten und garantierte somit die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte. Der "Native Land Act" von 1913 erklärte 7,3 % der Fläche Südafrikas zu Reservationen für Schwarze und verbot ihnen, außerhalb dieser Gebiete Ländereien zu kaufen.

 

Da es kein Wahlrecht für Schwarze gab, Wahlrechts, wurde der "African National Congress" (ANC) sowie weitere Widerstandsbewegungen gegründet. Sie waren alle zunächst schlecht organisiert. Die weißen Regierungen konnten daher ihre Politik der Rassentrennung weiter fortsetzen.

 

Nach zwei Jahren konnte man sich schließlich auf eine neue Verfassung einigen. Im April 1994 wurden die ersten freien Wahlen in Südafrika abgehalten. Erwartungsgemäß gewann der ANC .

 

Erster schwarzer Präsident des neuen Südafrika war Nelson Mandela der am 10. Mai 1994 die Nachfolge von Frederik Willem de Klerk antrat.

De Klerk, dessen Nationale Partei bei den Wahlen 1994 rund 20 % der Stimmen errang, wurde zweiter Vizepräsident der Übergangsregierung in Südafrika. Erster Vizepräsident wurde Thabo Mbeki, heute Vorsitzender des ANC und Präsident der Republik Südafrika.

 

Frederik Willem de Klerk sagte im Februar 1990, nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt, durch eine historische Rede vor dem Parlament das Ende der Apartheid vor raus und sprach sich für ein demokratisches Südafrika aus.

Das Verbot des ANC (African National Congress) wurde aufgehoben. Einige Tage später wurde Nelson Mandela nach 27jähriger Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island freigelassen.

In geheimen Verhandlungen zwischen ANC und Regierung hatte man sich zuvor darauf geeinigt, auf Gewalt zukünftig zu verzichten, und gemeinsam eine neue Verfassung auszuarbeiten.

De Klerk musste sich mittlerweile mit erheblicher Kritik aus seiner eigenen Partei, der National Party, auseinandersetzen. Deshalb ließ er sich im Februar 1992 seine Politik durch ein Referendum von der weißen Bevölkerung bestätigen.

Knapp 70% stimmten der Fortsetzung seiner Reformen zu.

quelle wikipedia

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